Sphärenmusik in der illuminierten Friedenswarte in Brandenburg an der Havel

Illumination der Friedenswarte

Die Friedenswarte wurde erstmals im September 2001 von Dr. Motte, dem Technomusiker und Initiator der Berliner Loveparade in Regenbogenfarben illuminiert. Dies geschah im Rahmen des von der Brandenburger Jukufa veranstalteten Kunstspektakels "Kunst oder König". Da die Illumination kurz nach der Flugzeug - Invasion der beiden New Yorker Hochhaustürme geschah, wurde damit nicht nur ein kosmopolitisches, sondern auch ein weltpolitisches Zeichen gesetzt.

Ich befasste mich zu dieser Zeit schon intensiv mit den Harmonieverhältnissen zwischen Makro- und Mikrokosmos und insbesondere mit den diesbezüglichen Arbeiten des Berliner Forschers und Lebemannes Hans Cousto. Da dieses Wissen damals noch wenig verbreitet war, war ich überaus erstaunt und glücklich, als Dr. Motte es über die Illumination der Friedenswarte transportierte. Also begann ich im Anschluss Zeitungsartikel zu verfassen um es zum Gesprächsthema zu machen. Die Resonanzen waren aber mehr als dürftig. Nach einer Reihe solcher Versuche entschloss ich mich schließlich dazu, eine Website zum Thema einzurichten, dies geschah im Sommer 2003. Zuerst verstand ich die Website noch als Gelegenheit meine (sehr fragwürdigen!) Studentenwitze zu transportieren - ich dachte nicht darüber nach, ob es ein Leben nach den Scherzen gibt. Dann aber war der Witz aufgebraucht, aber ich hatte noch diese Site. Also gelangte ich in eine langjährige Sinnkriese - was braucht es um diese Seite zum allgemeinen Wohl und Fortschritt zu führen? Selbst wenn es rechtlich legitim ist, eine Domain zur Friedenswarte zu sichern und eine Site nach eigenem Gutdünken zu basteln, fühlt es sich nicht gut an, denn schließlich ist die Friedenswarte ein öffentlicher Ort, der zudem einen sehr geschichtsträchtigen Platz bekleidet! Also kamen weitere Jahre des Suchens und Forschens, sodass ich die Website auch mit einer inneren Berechtigung würde betreiben können, ganz im Dienste der Götter und Menschen.

Heute 2011 kann ich glücklich sagen, dass mir Erfolg beschieden ist. Es ist mir gelungen die Arbeiten von Hans Cousto in zentralen Punkten weiter zu entwickeln. Die Vorstellungen der Menschen von einer Sphärenmusik, welche die gesamte Menschheitsgeschichte durchziehen, gelangen mit meinen Rechnungen in den Bereich exakter wissenschaftlicher Transponierungen. Diese Sehnsucht der Menschen wird sich - wenn auch in einer etwas anderen Weise als es die Dichter sich erträumten - erfahrbare musikalische Wirklichkeit werden. Damit verbunden ist eine sehr effektive Kultursymbiose - und Synthese. Und die Blüte dieser langen Gedankenentwicklung könnte in der Friedenswarte ihren Ort haben! (Mehr dazu unter dem rechten Button "Kunst und Kultur", das PDF "Projektvorschläge von der Friedenswarte".

Dr. Motte illuminierte die Friedenswarte in sechs Farben, sodass die erste Etage in rot erstrahlte und gelb die mittlere Etage ausleuchtete. Ich schlage vor die Beleuchtung auf sieben Farben auszudehnen, sodass rot zu ebener Erde erscheint (die 24 - stündige Tagesdrehung entspricht der körperlichen Vitalität und Erdgebundenheit, siehe Button links, Spiritualität, unten: Wurzelchakra) und die mittlere Etage grün erstrahlt (Om - Sound, Herzchakra). Auf diese Weise haben wir eine sehr harmonische Parallele unserer Wissenschaft zur orientalischen und abendländischen Mystik. Das Frontbild dieser Website zeigt die Friedenswarte in dieser siebenfarbigen Beleuchtung. Damit ist der Klangturm auch nach unten zur Erde offen, wie er nach oben zum Himmel offen ist. So ist die Friedenswarte auch mit ihrem philosophischen Sinngehalt zwischen Himmel und Erde gestellt, wie sich ja auch jedes menschliche Leben zwischen den Polen von Geist und Materie, zwischen Himmel und Erde vollzieht.